Sunday, July 16, 2006

Apokalypse

Ok, es war nicht ganz so schlimm wie damals, als ich, ohne weiter nachzudenken, die amerikanische Festplatte ins deutsche Stromnetz hängte und es leise puff machte. Von meinen Daten blieb damals nir ein komischer Geruch nach Verbranntem.

Trotzdem sind einige Daten futsch. Die erste Interview-Kassette war offenbar tortz grosser Vorsicht einem Magnetfeld augesetzt und britzelt optisch, akustisch gibt sie gar nichts mehr her. Wegen Speicherplatzproblemen hatte ich noch nicht alles überspielt.
WAAAAAAAAAAAA!
Erst Panik (und keine Zigaretten im Haus: WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!).

Die wichtigeren und wahrscheinlich nicht wiederholbaren Interviewszenen HATTE ich schon kopiert, ebenso die Orgelimprovisationen. UUUUUUUUUUUUUUUUUUF.

Bei einer Weissweinschorle denke ich jetzt, dass ich es als Vorentscheidung über Materialauswahl einfach hinnehmen sollte. Genauso wie die knarrende Orgelsitzbank, die einige Sätze unbrauchbar macht.

Technische Frage: Wo soll ich bespielte Tapes hinlegen, damit es nicht noch mal passiert? Es sind besonders gute SONY-Bänder und ich hatte sie immer extra im Bücherregal, also weit weg von technischen Geräten und Batterien gelegt.

Anyway, das kopierte Material wird gerade nochmal auf mienen iPod gespielt.

Monday, July 10, 2006

Technik

Die alte Sony Mini DV TRV 900 hat sich bewährt. Als ich das Mikro kaufte, sagte mir der Mann vom Berner Sony-Center, Kameras in dieser Qualität stelle Sony heute nicht mehr her. Nicht in der Preisklasse. Das Mikro hst eine 90 und eine 120 Grad-Einstellung. Die Qualität der Aufnahmen ist völlig ok, sogar die Orgel mit ihrem grossen Spektrum kommt gut. Lästig sind nur die kleinen Interferenzen oder Wackler, die immer unvorhergesehen auftauchen und die Aufnahme kompromittieren. Bei ausreichend Material aber ist das auch kein Problem, weil ich dann frum herum schneide.

Fazit: In Bremen würde ich mit der alten Hi 8 Kamera von Sony arbeiten, weil die einfach die bessere Optik hat.

Friday, July 07, 2006

Seiltanz

Thursday, July 06, 2006

Das erste Interview ist im Kasten.

Montag zum ersten Mal in der Friedenskirche, Dienstag abend bei der Chorprobe, Mittwoch dann das Finale, wieder oben an der Orgel.

Wir hatten am Montag eine relativ breite Palette von Fragen vorbereitet und erst einmal Raum gegeben. Am Mittwoch haben wir Schlüsselthesen von Ulli nochmal zusammengafasst und als Fragen gestellt. Das zweite Interview war weniger breit, versuchte eher, noch mal tiefer zu gehen und eine Parallelisierung zwischen Musiker und Mensch hinzubekommen.

Dienstag Ulli in Aktion bei der Chorprobe, schoenes Material zum Unterlegen einiger Aussagen. Ich fand interessant, wie anders die Antworten waren als die begriffliche Vorbereitung: bilderreich, prozesshaft.

Natürlich müssen wir uns erst in Ruhe die Bänder ansehen (2 tapes a 60 Minuten, davon etwa 15 Minuten Ulli Buschs Improvisation zum Fanfarenthema) - aber wir, Alexandra, Raphael, Barbara, hatten das Gefühl, dass es toll gelaufen ist. Wir waren von Ullis Überlegungen zur Rolle von Kreis, Perfektion und Seiltanz in der Musik ziemlich hingerissen.

Wie gesagt,nun folgt die Auswertungsphase: Loggen, Transkribieren, Grobschnitt.

Und: herzliche Gruesse, lieber Ulli, zum Geburtstag!